Holunder Salbe ♥
- Die Brunnerin
- 25. Juni 2021
- 1 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 7. Juni 2022
Jedes Jahr freue ich mich auf die Holunderblüte und verarbeite sie vielfältig. Den Holunder habe ich mit seine vielen Mythen und Geschichten schon lange lieb gewonnen. Aus den weißen Blüten lassen sich allerhand Sachen zaubern. Da wäre einmal der ganz bekannte Holundersirup. Ich werde euch aber etwas anderes zeigen und zwar ganz exklusiv nur für meine Newsletter-Abonnenten – die Holunderblütensalbe. Sie ist besonders pflegend bei strapazierter und rauer Haut.
Sie hat eine leicht entzündungshemmende Wirkung. Sie hilft bei kleineren Schürf- und Schnittwunden und auch bei Insektenstichen wirkt sie juckreizlindernd.

Dafür brauchst du:
8 frische Holunderblütendolden
250 Milliliter kalt gepresstes Mandelöl
30 g Bienenwachs (Pastillen)
20 g Lanolin (Wollfett)
Optional: 2 – 3 Tropfen Vitamin E
Die Holunderblüten in einem Topf zusammen mit dem Mandelöl langsam erwärmen, bis kleine Bläschen aufsteigen. Den Topf vom Herd nehmen und über Nacht kühl stellen. Am nächsten Tag das ganze nochmals ganz langsam erwärmen bis Bläschen aufsteigen und wieder über Nacht kühl stellen. Das Ölgemisch durch ein Tuch abseihen und auf ungefähr 40 Grad erwärmen. Das Bienenwachs und das Lanolin dazu geben und langsam bei niedriger Hitze und Rühren schmelzen lassen. Auf Handwärme abkühlen und das Vitamin E zufügen – dies dient dazu, dass die Salbe länger hält. Die Salbe in Tigel abfüllen, kühl und dunkel aufbewahren.
Tipp: Wenn ihr kein Lanolin zur Hand habt, könnt ihr auch insgesamt 50 g Bienenwachs verwenden.
Liebe Grüße,
die Brunnerin ♥
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